Luft für den Rasen
16. Mar 2011 - Umwelt-Reporter.NET
Ein gesunder, frischer Rasen, der sich anfühlt, wie ein weicher Teppich – mit der richtigen Pflege ist ein solches Schmuckstück rund ums Haus oder im Garten keine Zauberei. Eine wichtige Rolle spielt dabei das Vertikutieren. Dabei wird die Filzschicht entfernt, die sich in jedem Rasen im Laufe der Zeit aus Moosen, abgestorbenen Gräsern und Unkraut bildet. Die Belüftung des Bodens und die Versorgung der Rasenwurzeln mit Nährstoffen wird so deutlich verbessert. Der Rasen wird zu gesundem Wachstum angeregt. Vertikutiert wird am besten im Frühjahr, wenn der Boden nicht mehr zu nass und das Gras schon etwas gewachsen und trocken ist.
Besonders wirksam ist das Vertikutieren, wenn die Fläche sofort danach gedüngt wird.
Mit Handgeräten wie einer engzahnigen Harke ist Vertikutieren zwar möglich, aber vor allem auf größeren Rasenflächen sehr mühevoll und zeitraubend.
Kräfteschonender geht es mit Geräten wie dem benzinbetriebenen Vertikutierer von Emil Lux. Bei diesem Gerät mit leistungsstarkem Vier-Takt-Motor und einer Arbeitsbreite von 38 Zentimetern rotieren auf einer Welle 18 scharfe Messer, die knapp unterhalb der Grasnarbe den Boden einritzen. Moos, Rasenfilz und abgestorbene Gräser werden zertrennt, herausgerissen und von einem 40 Liter fassenden Fangsack aufgenommen.
Sie müssen so einen Vertikutieren, den sie nur einmali Jahr benutzen, nicht gleich kaufen. Im Fachhandel lassen sich solche Garten-Exoten auch mieten. Achten Sie darauf, dass für eine optimale Anpassung an den Untergrund sich die Vertikutiertiefe in Stufen einstellen lässt. In der Transportposition sind dann die Messer so weit angehoben, dass sie nicht den Boden berühren, wenn der Vertikutierer zum Beispiel im Kofferraum transportiert wird. (News-Reporter.NET/um)


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