WebAutoBlog.Com: Der Wald ist nicht gestorben und der Meeresspiegel sinkt
27. Aug 2011 - Umwelt-Reporter.NET
Als es im letzten Jahrhundert in den achtziger Jahren hieß, der Wald sei so gut wie tot, liege ganz sicher im Sterben, legte die Bundespost 1985 sogar eine Sondermarke „Rettet den Wald“ auf, auf dem eine Uhr drei Minuten vor zwölf zeigte. Das Wort vom Waldsterben war ein rein deutsches Phänomen, das auch den Grünen zu vielen Wählerstimmen verhalf. Wissenschaftler führten die Waldschäden auf sogenannten sauren Regen zurück. Schon damals wussten Umweltschützer die Bilder, die fast ausschließlich aus dem Harz oder aus dem Erzgebirge stammten, ausschließlich für ihre Zwecke zu nutzen. Es wurde viel übertrieben, aber auch viel getan. 2003 erklärte selbst die damalige Landwirtschaftsministerin Renate Künast das Waldsterben offiziell als beendet.
Von 1982 bis 1998 hat der Bund für die Waldschadensforschung 367 Millionen Mark ausgegeben, 180 Millionen Mark für die Waldökosystemforschung und eine unbekannte Summe für die statistischen Erhebungen zum Waldzustandsbericht, die von 1984 bis 2003 durchgeführt wurden. Diese Summen machen auch deutlich, warum Umweltschützer durchaus interessiert sind, Weltuntergangsszenarien zu forcieren, ohne die es keine entsprechenden Forschungsgelder geben würde.
Ein mit mir befreundeter Biologe an einer renommierten Universität sagte mir: „Wenn wir das Liebesleben der Eichhörnchen untersuchen wollen, gibt es kein Geld. Wenn wir aber das Liebesleben der Eichhörnchen unter dem Gesichtspunkt des Klimawandels untersuchen, fließen die Forschungsmillionen.“ Das muss man bedenken, wenn Untergangszenarien die Runde machen.
Stichwort Meeresspiegel: Er soll angeblich dramatisch steigen und viele Länder untergehen lassen. Jetzt haben Forscher ermittelt, dass der globale Meeresspiegel sinkt. Der Meeresspiegel sei in den letzten zwölf Monaten global um einen halben Zentimeter gesunken. Dies sei das erste Mal seit Beginn der Satellitenmessung vor 18 Jahren. Die Ursachen sind noch nicht geklärt. Denn bisher sind die Wissenschaftler von einem kontinuierlichen Anstieg ausgegangen.
Was wir daraus lernen können? Dass auch die Wissenschaftler nicht immer genau wissen, was da vor sich geht. Und so ist es auch mit dem angeblich vom Menschen verursachten Klimawandel. Es ist vermessen, wenn der Mensch glaubt, das Klima in 100 Jahren beeinflussen zu können. Das politische Ziel, den Temperaturanstieg auf zwei Grad begrenzen zu können, ist willkürlich gewählt. Es ist dem tief in uns Menschen programmierten Wunsch geschuldet, möglichst wenig Veränderungen erdulden zu müssen. Wir werden wahrscheinlich über die Diskussion Klimawandel in zehn oder 20 Jahren genauso lächeln wie heute über das Waldsterben, das es in Wahrheit so nie gegeben hat.


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